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 Gerüchten zufolge liegt Apple und der Fertiger Foxconn hinter dem Zeitplan; Grund seien die neuen OLED-Bildschirme und die Touch-ID. Während auch sonst direkt nach der Vorstellung die neuen Produkte schnell vergriffen sind, könnte es diesmal sein, dass sich die Liefersituation nicht wo schnell verbessert wie üblich.

 

Angeblich liegen Apple und sein Fertiger Foxconn einen Monat hinter dem Zeitplan. Das soll an den neuen OLED-Bildschirmen liegen – und an einer weggelassenen Funktion.

Apple soll beim kommenden iPhone 8 in diesem Sommer schwerwiegende Produktionsprobleme gehabt haben. Das meldet das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Kreise. Dies könnte dazu führen, dass es zum Verkaufsstart der neuen Geräte, die am 12. September vorgestellt werden sollen, länger andauernde Versorgungsengpässe geben wird.

Nachlieferungen werden schwierig

Es ist üblich, dass der erste Produktionsdurchlauf eines neuen iPhones schnell ausverkauft ist, allerdings verbessert sich die Liefersituation relativ schnell. Beim iPhone 8, das in der Gerüchteküche auch unter dem Namen "iPhone Edition"läuft, könnte dies zunächst nicht der Fall sein – oder die Geräte werden grundsätzlich später ausgeliefert als geplant, wie das IT-Blog TechCrunchspekuliert. Apple und sein Fertiger Foxconn liegen laut Angaben des WSJ rund einen Monat hinter dem Zeitplan.

Die Probleme seien "früh im Produktionsprozess" der neuen Geräte aufgetreten. Foxconn sei derzeit dabei, die Herstellung in seinem Werk in Zhengzhou stark hochzufahren. Es würden Boni an Mitarbeiter gezahlt, um neue Arbeiter zu finden. Im Juni waren in der Anlage laut Angaben Foxconns 250.000 Menschen beschäftigt.

OLED und Touch ID machten Probleme

Die Produktionsprobleme sollen vor allem mit dem neuen OLED-Bildschirm des nahezu randlosen iPhone 8 zusammenhängen. Dieser kommt zunächst allein von Samsung und wird offenbar in einer Fabrik von Samsung Electronics in Vietnam hergestellt. Im Gegensatz zu Samsungs eigenen Modulen sind das Touchpanel und das Display nicht integriert, stattdessen sei es bei Apple außerhalb des Bildschirms angebracht, so der Bericht weiter.

Apple habe lange gehofft, seinen Fingerabdrucksensor Touch ID in das Display zu integrieren, was sich aber als schwierig erwiesen habe. Dabei sei viel wertvolle Zeit verloren worden. Nun werden Nutzer das Gerät über eine neue Gesichtserkennung oder traditionell per PIN entsperren.

Die Apple-Aktie reagierte leicht negativ auf den WSJ-Bericht. Die Anteilsscheine gingen am Donnerstag mit einem Minus von 0,4 Prozent aus dem Handel und lagen bei Börsenschluss bei 161,26 US-Dollar. (bsc) 


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